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Als Vorbereitung auf die Schacholympiade in Turin waren gerade die A-Nationalteams Deutschlands zum Trainingslager in
Hockenheim (8.-12. Mai).
Die nächste Schacholympiade findet dann 2008 in Dresden statt. Deutschland kann als Ausrichter je zwei Teams stellen
und setzt auf die Jugend.
Seit nun etwa eineinhalb Jahren werden je fünf Hoffnungsträger und -trägerinnen rund um die Uhr betreut,
in Wettkämpfen, Trainingslagern, Sonderbetreuung.
Ilja Brener, Georg Meier, Falko Bindrich, Sebastian Bogner und Arik Braun sowie Melanie Ohme, Elena
Winkelmann, Ekaterina Jussu-pow, Manuela Mader und Sarah Hoolt heißen die aktuell heißesten Talente Deutschlands.
Erstmals hat der Deutsche Schachbund ein Trainingskonzept geschnürt, um den Nachwuchs nicht nur an die
nationale Spitze heranzuführen. Nein, die Jugend von heute soll bereits 2008 mitmischen können, um dann ein
paar Jahre später Deutschland erneut in die Weltspitze zu führen.
Und da gehören wir auch hin! Wenn auch der Gewinn der Silbermedaille 2000 in Istanbul - am gleichen Ort
holte sich Elisabeth Pähtz gerade den Weltmeistertitel U20w - in den Medien noch als Sensationserfolg gefeiert
wurde, der Weg dahin wurde hart, mit neuen Methoden erarbeitet.
Denn schon im Vorfeld hatte Bundestrainer Uwe Bönsch die Nationalteams zu Trainingslagern eingeladen -
ein Konzept, das auch bei der Jugend angewandt wird, jedoch weit intensiver.
So trainiert die Jugend in Klausur mit den besten Trainern Deutschlands und Europas, u. a. mit
Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler, mit Roman Vidonyak aus Hockenheim, Iossip Dorfman aus Frankreich,
dem Nationalspieler Artur Jussupow und erstmals mit Ex-Weltmeister Anatoli Karpow (15.-17. Mai) in Hockenheim.
Hockenheim trägt den Titel "Trainingsstützpunkt der Jugend - Nationalmannschaften", aber auch der Nachwuchs
wird gefördert. Roman Vidonyak trainiert hier neben den B-Nationalteams von 2008 auch eine Youngsters-Gruppe,
den Nachwuchs für zukünftige Schacholympiaden.
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