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Cup der Schachregion 2009 - Bezirksvergleich
In der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es sechs Schachbezirke, drei in Baden, zwei in der Pfalz, einer in Hessen. Am 26. Juli treffen sich erstmals alle sechs Bezirke zu einem Bezirksvergleich an 20 Brettern. Zu diesem Cup der Schachregion erwartet der ausrichtende Schachbezirk Heidelberg 120 Schachfreunde unterschiedlicher Spielstärken, Jung und Alt.
Für diesen ersten Cup der Schachregion, der künftig von Bezirk zu Bezirk wandert und jeweils von einem Jubilar ausgerichtet werden soll, zeichnet der Schachbezirk Heidelberg zusammen mit dem Schachklub 1879 Heidelberg-Handschuhsheim verantwortlich. Initiator Markus Keller von der Karpow-Schachakademie freut sich besonders, dass der erste Jubilar, der SK Heidelberg-Handschuhsheim in seinem 130. Gründungsjahr den Aufstieg von der 2. in die 1. Bundesliga geschafft hat.
Jeweils 5 der 20 Spieler der sechs Bezirke haben eine DWZ unter 1500, zwischen 1500 und 1750, zwischen 1750 und 2000 bzw. über 2000. Jeweils zumindest einer der Spieler pro Gruppe soll ein Jugendlicher sein. Gespielt wird an einem Tag eine Runde mit der Standardbedenkzeit von 40 Zügen in 2 Stunden plus 30 Minuten bis Partie-Ende.
Damit auch jeder Bezirk Gegner aus jedem anderen Bezirk hat, wird das in Frankreich beliebte Molter-System (siehe 1) genutzt. So spielt an Brett 1 z.B. Team A gegen Team B, an Brett 2 Team C gegen Team A etc.
Die Bezirke treten mit einer Auswahl von Spielern aus verschiedenen Vereinen an. Verantwortlich für die Zusammenstellung der Teams ist in der Regel der Bezirksspielleiter.
Gespielt wird am 26. Juli im Haus des Sports im Harbigweg in Heidelberg. Bis 11 Uhr treffen die Spieler ein, während der folgenden halben Stunde werden die Paarungen festgestellt, parallel gibt es Begrüßungsreden von Verein, Schachverband, Sportkreis und Stadt. Die Partien sollen dann um 11.30 Uhr oder früher gestartet werden. Die Siegerehrung schließt sich an.
Die Initiatoren des Cups, die Karpow-Schachakademie und die sechs Schachbezirke, versprechen sich mit dem Bezirksvergleich ein besseres Kennen lernen der Spieler über die Bezirksgrenzen hinaus und eine neue interessante Veranstaltung.
(1) http://www.echecs.asso.fr/LivreArbitre/220.pdf (in Französisch)
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