Wissenschaftspreis 2007


Mit dem Wissenschaftspreis der Karpow-Schachakademie Hockenheim wurde 2006/2007 erstmals ein Wissenschaftspreis ausgelobt, der aus der Fülle an wissenschaftlich fundierten Arbeiten zum Thema Schach aus allen Fachgebieten eine Arbeit besonders herausstellt. Ein Preis, der sich nicht nur auf ein Wissenschaftsgebiet beschränkt, sondern umfassend ist. Entsprechend setzt sich das Auswahlgremium aus Wissenschaftlern unterschiedlichster Fachgebiete zusammen.

13 Arbeiten aus den Jahren 2003 bis 2006, in der Regel Magister-, Diplom- und Doktorarbeiten, aber auch wissenschaftliche Veröffentlichungen aus Deutschland und Österreich gingen bei der Karpow-Schachakademie ein. Die Arbeiten stammten aus so unterschiedlichen Gebieten wie Betriebswirtschaftslehre, Kommunikationswissenschaften, Historik, Kunst, Mathematik, Journalistik, Computerwissenschaften, Sportwissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Psychologie.

Ausschreibung des Wissenschaftspreises

Der mit 1.000 EUR dotierte erste Wissenschaftspreis der Karpow-Schachakademie Hockenheim geht an Dr. Roland Grabner (Photo) für seine Arbeit auf dem Gebiet der Expertise- und Intelligenzforschung in der Domäne Schach. Roland Grabner hat mit seiner Arbeit an der Universität Graz promoviert und ist zurzeit an der ETH Zürich tätig. Seine Arbeit wurde mehrfach publiziert und leistet einen bedeutenden Beitrag zu den beiden Teilgebieten der Psychologie.

Die Laudatio zur Arbeit hat Prof. Dr. Jochen Musch geschrieben, der am Institut für Experimentelle Psychologie der Universität Düsseldorf lehrt.

Laudatio

Dr. Roland Grabner hat die wesentlichen Erkenntnisse seiner Arbeit in einem Kurzvortrag (PowerPoint) zusammengetragen (ca. 3,5 MB).


Das Auswahlgremium, Juni 2007

Dr. Lars Balzer, Zollikofen/CH
Dr. Markus Keller, Mannheim
Dr. Matthias Koch, Bonn
Prof. Dr. Jochen Musch, Düsseldorf
Dr. Helmut Pfleger, München
Dr. Karin Timme, Berlin


  

     Ausführliche Dokumentation von Dr. Markus Keller

     Photos der Veranstaltung