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Initiative "Schachregion Rhein-Neckar"

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Seit April 2005 ist die Rhein-Neckar-Region "Europäische Metropolregion". Drei Bundesländer, Städte, Wirtschaftsunternehmen und auch der Sport arbeiten zusammen, bilden ein Netzwerk.
Die Idee, dies auch im Schach umzusetzen, nahm durch den 1. Runden Tisch der Schachregion im November 2007 Gestalt an. Die Präsidenten des Deutschen Schachbundes, der drei Landesverbände, Vereinsvertreter und die Karpow-Schachakademie samt Patron Anatoli Karpow gründeten die Initiative. Im Mai 2008 wurden beim 2. Runden Tisch, diesmal mit Beteiligung weiterer aktiver Vereine, erste Ziele gesetzt. Bis Jahresende 2008 sollen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen Ideen kreieren, die ab 2009 umgesetzt werden.

Die Schachregion lehnt sich an die Grenzen der Metropolregion an, lässt aber auch Abweichungen zu. Über 100 Schachvereine aus dem Bezirk Bergstraße (Hessen), den Bezirken Nordost und Südost (Pfalz) und den Bezirken Mannheim, Heidelberg und Odenwald (Baden) mit über 3.500 aktiven Mitgliedern, davon ca. 1.000 Jugendlichen umfasst die Region. Alleine ein Viertel der Gebietsgrenzen des Schachbundes Rheinland-Pfalz und des Badischen Schachverbandes gehören zur Region.

Mannschaften aus den Vereinen spielen in der Kreisklasse bis hin zur 2. Bundesliga. Die SG Heidelberg-Kirchheim verpasste knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Mehrere bedeutende Turniere finden in der Region statt, so alljährlich das Pfalz-Open in Neustadt an der Weinstraße, das Internationale Mannheimer Open, das Ried-Open und das Hasslocher Open. Sowohl in der Pfalz als auch in Baden finden Grand-Prix-Turniere für Kinder und Jugendliche statt, in allen Bundesländern Schulschachturniere.

An internationalen Events ist die Region nicht arm, alleine in den letzten Jahren fanden Jugend-Länderkämpfe, die Europäische Senioreneinzelmeisterschaft sowie GM- und IM-Turniere statt. Die A-Nationalmannschaft und die Jugend-Nationalmannschaft trainieren in der Region.

In einzelnen Gemeinden gibt es Kooperationen von Schulen und Kindergärten mit Vereinen und Schachschulen, hinzu kommen Schachferien-Camps, die zentral organisiert werden.

All das - und vieles andere mehr - suchen die Akteure der Schachregion Rhein-Neckar auszubauen.